ARCHIV
VERANSTALTUNGEN
PROJEKTE
FairMobility
Laufzeit: 2024 - 2026
Faire Mobilität und Zugang zu öffentlichem Leben
MI(N)T GESTALTEN
Laufzeit: 2022 - 2023
MI(N)Tgestalten – Initiierung einer Community of Practice für mehr Mädchen und Frauen in MINT-Berufen im Salzkammergut
FairMobility
Faire Mobilität und Zugang zu öffentlichem Leben
Das Projekt Fair Mobility möchte die Mobilität von Frauen und LGBTIQ+-Personen verbessern. Besonders wichtig sind kleine Städte und Orte zwischen Stadt und Land. Dort ist es oft schwer, wichtige Orte und Angebote zu erreichen.
Das Ziel ist, dass Frauen ihren Alltag leichter und selbstständiger gestalten können. Menschen sollen wichtige Orte sicher, einfach und gerne erreichen können.
Im Projekt werden Verkehrsangebote und Mobilitätspläne verbessert. Auch öffentliche Orte werden so gestaltet, dass sie sicherer und angenehmer sind. Außerdem sollen Dienstleistungen in der Stadt für alle Menschen leichter zugänglich werden.
Ein wichtiger Teil des Projekts ist die Zusammenarbeit mit den Menschen, die die Angebote später nutzen. Gemeinsam werden passende Lösungen für ihre Bedürfnisse entwickelt.
Die Ideen werden in zwei Gemeinden getestet:
- Creil in Frankreich
Ebensee in Österreich
Ein internationales Team arbeitet gemeinsam an Regeln und Ideen für eine faire Mobilität. Besonders berücksichtigt werden Menschen, die im Alltag benachteiligt sind.
Das Projekt möchte erreichen, dass alle Menschen ihre Ziele leichter erreichen können. Dadurch sollen Benachteiligungen aufgrund von Geschlecht, Alter oder Herkunft verringert werden.
Wenn alle Menschen gleichberechtigt am öffentlichen Leben teilnehmen können, entsteht eine starke Gemeinschaft. Diese kann sich besser an neue Herausforderungen anpassen, zum Beispiel an den Klimawandel.
Auftraggeber
FFG – Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft im Rahmen von des Programmes Driving Urban Transitions to a Sustainable Future (DUT) – (EU) Ausschreibung 2022
Laufzeit
2024-2026
Partnerorganisationen
- TZE – Technologie-Zentrum Energie der Hochschule Landshut(Deutschland)
- URBASOFIA(Rumänien)
- Wonderland (Österreich)
- Université Gustave Eiffel (Frankreich)
- Genre&Ville (Frankreich)
- Pilotgemeinden:
- Ebensee am Traunsee
- Creil (Frankreich)
SALZKAMMERQUEER
Eine queere Gemeinschaft im Salzkammergut
Das Projekt Salzkammerqueer möchte eine Gemeinschaft für queere Menschen im Salzkammergut aufbauen. Queere Menschen sollen sich treffen, austauschen und gegenseitig unterstützen können.
Das Projekt wurde gemeinsam mit der Insel – Mädchen- und Frauenzentrum in Scharnstein entwickelt. Es ist Teil der Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024.
In ländlichen Regionen ist das Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt oft noch wenig sichtbar. Es gibt nur wenige Treffpunkte oder Gruppen für queere Menschen. Deshalb ziehen viele junge queere Menschen in größere Städte. Dort finden sie leichter andere Menschen mit ähnlichen Erfahrungen.
Salzkammerqueer möchte das ändern. Das Projekt soll einen sicheren Ort schaffen, an dem sich queere Menschen willkommen fühlen.
Für viele Menschen ist es nicht leicht, offen über ihre sexuelle Orientierung oder ihre Geschlechtsidentität zu sprechen. Besonders in kleinen Orten gibt es oft nur wenige Vorbilder. Manche Menschen haben Angst vor Vorurteilen oder Ausgrenzung.
Das Projekt wird von Birgit Hofstätter geleitet. Birgit bezeichnet sich als nicht-binär. Das bedeutet: Birgit fühlt sich weder als Frau noch als Mann.
Salzkammerqueer möchte eine starke Gemeinschaft aufbauen. Die Menschen sollen sich gegenseitig unterstützen und zeigen, dass Vielfalt selbstverständlich ist.
Wichtig ist: Niemand muss sich durch die Teilnahme am Projekt outen. Alle können selbst entscheiden, wie viel sie von sich erzählen möchten.
Beim Aufbau der Gemeinschaft unterstützen Clara Gallistl und Verena Strasser von Community Building Austria das Projekt.
In den nächsten zwei Jahren sind öffentliche Veranstaltungen geplant. Außerdem wird es eine Informationskampagne geben. Diese soll zeigen, dass sexuelle und geschlechtliche Vielfalt zum Leben gehört.
Dabei helfen auch die Künstlerinnen Karolina Jackowska aus Polen und Hanna Hofstätter aus Österreich.
Das Ziel von Salzkammerqueer ist eine offene Gesellschaft. Alle Menschen sollen sich angenommen fühlen und gleichberechtigt am Leben teilnehmen können.
Webseite: www.salzkammerqueer.at
Auftraggeber
Europäische Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut 2024
Laufzeit
2022-2024
Partner:innen
- Insel – Mädchen- und Frauenzentrum
- Frauenforum Salzkammergut
- Community Building Austria
- Hanna Hofstätter
- Karolina Jackowska
DRAWING A THREAD
Ein Textilforum im Salzkammergut
Das Projekt Drawing a Thread beschäftigt sich mit der Geschichte und Zukunft von Textilien im Salzkammergut.
Früher waren die Weberei und die Spinnerei in Ebensee wichtige Arbeitgeber. Sie haben das Leben vieler Menschen geprägt. Das Projekt möchte an diese Tradition anknüpfen und altes Wissen bewahren.
Schon vor vielen tausend Jahren stellten Menschen Kleidung aus Stoff her. Das zeigen Funde aus der Bronzezeit in Hallstatt. Früher wurden dieses Wissen und die handwerklichen Fähigkeiten in Familien, Schulen und Betrieben weitergegeben.
Heute wird ein großer Teil unserer Kleidung in anderen Ländern hergestellt. Oft arbeiten die Menschen dort unter schlechten Bedingungen und erhalten wenig Lohn. Außerdem belastet die Herstellung von Kleidung die Umwelt. Kunstfasern setzen beim Waschen Mikroplastik frei. Dieses gelangt in Flüsse und Meere.
Das Projekt möchte zeigen, dass Kleidung auch nachhaltig und fair hergestellt werden kann. Es soll das Interesse an Textilien fördern und Menschen miteinander vernetzen. Außerdem sollen alte Handwerkstechniken wieder bekannter werden.
Künstlerinnen und Künstler aus Österreich und anderen Ländern arbeiten im Salzkammergut. Sie beschäftigen sich mit den Textiltraditionen der Region und entwickeln daraus neue Ideen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf regionalen Materialien und ihrer Verarbeitung.
Die Ergebnisse werden am Ende in einer Ausstellung gezeigt.
Zusätzlich gibt es Workshops. Dort können Interessierte verschiedene textile Techniken kennenlernen und selbst ausprobieren, zum Beispiel:
- Nähen
- Sticken
- Weben
- Stricken
- Häkeln
Auftraggeber
Europäische Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut 2024
Laufzeit
2022-2024
Regionale Kooperationspartner:innen
- Modeschule Ebensee – 1897 als Stickschule gegründet setzte sie im 19. Jahrhundert Maßstäbe für den Ebenseer Kreuzstich und präsentiert sich heute als moderne Bildungseinrichtung für junge Menschen.
- Handarbeitsmuseum Traunkirchen – Die Sammlung und Weitergabe von traditionellen Handarbeitstechniken wird betreut von den Goldhaubenfrauen aus dem Bezirk Gmunden.
MI(N)T GESTALTEN
MI(N)Tgestalten – Mehr Mädchen und Frauen in MINT-Berufen im Salzkammergut
Das Projekt MI(N)Tgestalten möchte mehr Mädchen und Frauen für Berufe im Bereich MINT begeistern.
MINT steht für:
- Mathematik
- Informatik
- Naturwissenschaften
Technik
In diesen Bereichen gibt es bisher noch wenige Frauen. Das Projekt möchte das ändern und junge Frauen aus dem Salzkammergut unterstützen.
Dafür werden Menschen aus verschiedenen Bereichen zusammengebracht:
- Schulen und Bildungseinrichtungen
- Unternehmen
- Wissenschaft
Frauen und Mädchen aus der Region
Gemeinsam bilden sie eine Community of Practice. Das bedeutet: Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen arbeiten zusammen, tauschen Wissen aus und entwickeln gemeinsam neue Ideen.
Ein wichtiger Teil des Projekts ist ein Beratungsteam. In diesem Team sind Frauen, die bereits erfolgreich in MINT-Berufen arbeiten. Außerdem gehören Fachleute aus Bildung und Geschlechterforschung dazu.
Das Beratungsteam gibt Empfehlungen an Schulen, Unternehmen und andere Organisationen. Die Rückmeldungen helfen dabei, Angebote zu verbessern. So können mehr junge Frauen für MINT-Berufe begeistert werden und auch nach Ausbildung oder Studium in der Region bleiben.
Das Projekt möchte nicht nur Frauen unterstützen. Es möchte auch die Bedingungen in Schulen, Unternehmen und der Gesellschaft verbessern. So sollen langfristig mehr Frauen die Möglichkeit haben, in MINT-Berufen zu arbeiten.
Das Projekt richtet sich an:
- Mädchen und junge Frauen, die sich für MINT-Berufe oder ein Studium interessieren
- Unternehmen, die MINT-Berufe anbieten
Organisationen, die junge Menschen bei der Berufswahl unterstützen
Alle Beteiligten können sich austauschen, Kontakte knüpfen und voneinander lernen.
A VULVA IS A VULVA
Der versteckte Druck durch Schönheitsideale
Schönheitsideale sind Vorstellungen darüber, was als schön gilt. Diese Vorstellungen entstehen in der Gesellschaft und verändern sich mit der Zeit.
Viele Menschen vergleichen ihren eigenen Körper und andere Körper mit diesen Idealen. Oft entsprechen diese Ideale aber nicht der Wirklichkeit. Sie zeigen meist besondere Körperformen, zum Beispiel einen sehr schlanken Körper, große Brüste oder eine bestimmte Form des Pos.
Fast niemand hat einen Körper, der genau diesen Vorstellungen entspricht. Trotzdem können Schönheitsideale großen Druck erzeugen. Manche Menschen möchten ihren Körper deshalb verändern. Sie hungern, nehmen zu oder lassen Eingriffe durchführen.
Dadurch können Schönheitsideale zu einer versteckten Form von Gewalt werden.
A Vulva is a Vulva
Besonders stark ist dieser Druck bei Körperteilen, über die wenig gesprochen wird. Die Vulva ist ein solcher Körperbereich. Viele Menschen kennen kaum neutrale Begriffe dafür. Das Thema ist oft mit Scham verbunden.
Auch bei der Vorstellung davon, wie eine Vulva aussehen soll, gibt es problematische Schönheitsbilder. Die Kulturwissenschaftlerin Mithu M. Sanyal zeigt, dass diese Vorstellungen teilweise durch rassistische Ideen aus der Kolonialzeit geprägt wurden.
Damals wurden die Vulven afrikanischer Frauen abwertend beschrieben. Gleichzeitig entstand die Vorstellung, dass europäische Frauen eine bestimmte, kleinere Vulvaform hätten. Dieses Bild wird bis heute in manchen medizinischen Darstellungen, in Werbung von Schönheitskliniken und in Pornografie gezeigt.
Wenn Menschen solche Bilder als Maßstab nehmen, können sie glauben, dass ihr eigener Körper nicht normal ist. Das kann zu Unsicherheit und Scham führen.
Die Zahl von chirurgischen Eingriffen an der Vulva, die nicht medizinisch notwendig sind, steigt. Diese Eingriffe zeigen nur einen Teil des Problems. Dahinter stehen oft Unsicherheit und fehlendes Wissen über die natürliche Vielfalt von Körpern.
Die Künstlerin Gloria Dimmel zeigt mit ihren Kunstwerken viele verschiedene Vulvaformen. Ihre Arbeiten machen sichtbar: Es gibt nicht nur eine richtige Form. Vielfalt ist normal.
Auch unser Plakat zeigt diese Vielfalt. Es soll Menschen zeigen, dass jeder Körper unterschiedlich sein kann und trotzdem normal ist.
Das Plakat kann gegen eine kleine Spende für die Versandkosten bestellt werden: office@frauenforum-salzkammergut.at
WEBEREI
Die Weberei als wichtiger Teil von Ebensee
Die Weberei Ebensee war viele Jahre ein wichtiger Betrieb in der Gemeinde Ebensee. Besonders für Frauen war sie ein bedeutender Arbeitsplatz.
Die Geschichte der Fabrik begann zwischen 1904 und 1910. Die Familie Anton Porak aus Tschechien baute in Ebensee eine Baumwoll-Spinnerei. Außerdem wurden Wohnungen für die Beschäftigten errichtet.
Im Jahr 1916 übernahm die Familie Mautner-Markhof aus der Steiermark den Betrieb. Weiterhin wurden Baumwollgarne hergestellt.
Ab 1922 wurde die Fabrik erweitert. Es entstand zusätzlich eine Weberei. Dort wurden zum Beispiel Stoffe für Kleidung und Bettwäsche produziert.
Im dreistöckigen Fabrikgebäude arbeiteten zeitweise bis zu 600 Menschen. Die meisten davon waren Frauen. Die Weberei war damit einer der wichtigsten Arbeitgeber in Ebensee.
Veränderungen und Ende der Weberei
Im Jahr 1962 sollte die Weberei geschlossen werden. Der deutsche Unternehmer Müller-Wipperfürth übernahm jedoch den Betrieb und baute eine neue Fabrikhalle.
Die Fabrik wurde modernisiert und die Produktion verändert. Gleichzeitig wurden einige Angebote für Beschäftigte geschlossen, zum Beispiel die Kinderbetreuung und die Werksküche.
Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sank auf etwa 300 Personen.
Ab 1963 wurden vor allem Stoffe aus Schafwolle und Kunstfasern hergestellt.
Im Jahr 1977 übernahm der deutsche Textilkaufmann Wilhelm Piduhn den Betrieb.
1992 kam es zur Insolvenz und zur endgültigen Schließung der Weberei.
Die Schließung war für die Beschäftigten überraschend. Etwa 250 Menschen arbeiteten damals noch in der Fabrik. Während des Weihnachtsurlaubs erfuhren sie, dass sie ihre Arbeitsplätze verloren hatten und nicht mehr zurückkommen durften.
In der verlassenen Fabrik blieben viele Gegenstände zurück. In den Pausenräumen, Spinden und Produktionshallen sah es aus, als wären die Arbeiterinnen und Arbeiter nur kurz weggegangen.
Die Bedeutung des Festivals der Regionen
Die Schließung der Weberei fiel in die Zeit der Vorbereitung des ersten Festivals der Regionen.
Der Kulturverein Kino Ebensee nutzte den verlassenen Zustand der Fabrik für das Projekt:
“Birth, School, Work, Death. Ein Multimedia-Projekt zur Entfremdung der Arbeit in der ehemaligen Spinnerei & Weberei in Ebensee”
Link zum Festival der Regionen
Auch das Festival der Regionen 2015 führte dazu, dass das Frauenforum Salzkammergut die Geschichte der Weberei erneut aufgriff.
Das Team stellte fest: Obwohl viele Frauen in der Weberei gearbeitet hatten, war ihre Geschichte in der Region kaum bekannt.
Lange Zeit wurde die Arbeit von Frauen in der Geschichtsforschung wenig beachtet. Erst später beschäftigten sich Forschung und Gesellschaft stärker mit Frauengeschichte.
Zur Weberei Ebensee gab es bisher kaum Aufzeichnungen über:
- den Arbeitsalltag der Frauen
- ihre Erfahrungen
ihr Leben in der Fabrik
Das Frauenforum wollte verhindern, dass diese Erinnerungen verloren gehen.
Forschung über die Arbeiterinnen
Gemeinsam mit der Universität Salzburg wurde ein Projekt zur Geschichte der Frauenarbeit gestartet.
Beteiligt waren:
- Prof.in Dr.in Sylvia Hahn
Dr.in Verena Lorber
Gemeinsam wurden verschiedene Quellen gesammelt:
- Gespräche mit ehemaligen Arbeiterinnen
- Fotos
- Dokumente
persönliche Erinnerungen
Viele Frauen erzählten ihre Lebensgeschichten und ihre Erfahrungen aus der Fabrik.
Zusätzlich wurden Informationen aus folgenden Einrichtungen gesammelt:
- Oberösterreichisches Landesarchiv
- Heimatmuseum Ebensee
- Zeitgeschichte Museum Ebensee
Gemeinde Ebensee
Ziel war es, eine Lücke in der Geschichte von Ebensee zu schließen.
Aktivitäten des Projekts
Um die Geschichte der Weberei sichtbar zu machen, wurden verschiedene Projekte umgesetzt:
- Forschungsseminar der Universität Salzburg
- Dokumentarfilm mit ehemaligen Arbeiterinnen
- Veranstaltung in Ebensee
- Ausstellung
Radiosendung und Audiodokumentation
Forschungsseminar
Im Wintersemester 2017/18 beschäftigten sich Studierende der Universität Salzburg mit dem Thema:
„Arbeit und Leben in Ebensee. Regionalgeschichte im globalen Kontext“
Sie untersuchten:
- die Geschichte der Textilindustrie
- die Arbeitsbedingungen
- das Leben der Beschäftigten
Veränderungen im Laufe des 20. Jahrhunderts
Die Ergebnisse wurden für eine Ausstellung aufbereitet.
Außerdem besuchten die Studierenden die ehemalige Weberei in Ebensee.
Der Film über die Weberei
Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Video History“ an der Universität Salzburg entstand der Film:
„Die Weberei und Spinnerei Ebensee“
Der Film dauert etwa 49 Minuten.
Beteiligt waren:
Dokumentation:
- Marlene Krickl
- Katharina Ziegler
- Maria Magdalena Lamplmayr (Kamera)
Christine Haiberger (Ton)
Zeitzeuginnen:
- Franziska Feichtinger
- Johanna Engl
Hedwig Pucher
Wissenschaftliche Begleitung:
- Univ. Prof.in Sylvia Hahn
Der Film ist im Rahmen der Lehrveranstaltung „Video History“ unter der Leitung von Karl Rothauer entstanden und kann HIER angesehen werden.
Die Auftaktveranstaltung
Am 22. November 2017 fand eine Veranstaltung zum Thema Frauenarbeit in der Textilindustrie statt.
Interessierte konnten mit ehemaligen Arbeiterinnen sprechen und mehr über ihre Erfahrungen erfahren.
Programm:
- Dokumentarfilm über die Weberei
- Vortrag über die Geschichte der Textilindustrie
- Gespräche mit Zeitzeuginnen
- Musikbeitrag von Gertraud Steinkogler-Wurzinger
Ziel war es, die Geschichte der Frauen in der Weberei sichtbar zu machen.
Die Ausstellung
Im Rahmen des Projekts entstand eine Wanderausstellung.
Die Ausstellung bestand aus sechs Roll-Ups und konnte an verschiedenen Orten gezeigt werden.
Ausstellungsorte 2018/2019:
- Alte Weberei Ebensee
- Modeschule Ebensee
- Bezirksseniorenheim Ebensee
- Universität Salzburg
- Zeitgeschichte Museum Ebensee
- Arbeiterkammer Linz
Zusätzlich wurde ein Begleitheft erstellt.
Download zum Begleitheft im pdf-Format
Die Ausstellung sollte zeigen, welche wichtige Rolle Frauen in der Textilindustrie hatten.
Radiosendung und Audiodokumentation
Die gesammelten Erinnerungen wurden auch als Audiodokumentation verarbeitet.
In der Radiosendung erzählen:
- ehemalige Arbeiterinnen
Expertinnen und Experten
über:
- die Arbeit in der Textilfabrik
- die Geschichte der Industrie
die Bedeutung der Frauenarbeit
Die Sendung kann online angehört und heruntergeladen werden.
Ziele des Projekts
Das Projekt möchte die Geschichte der Weberei Ebensee bewahren.
Wichtige Ziele sind:
- die Geschichte der Arbeitergemeinde Ebensee dokumentieren
- die Arbeit von Frauen sichtbar machen
- Erinnerungen ehemaliger Beschäftigter erhalten
die Geschichte an zukünftige Generationen weitergeben
Die Weberei prägte Ebensee bis zu ihrer Schließung im Jahr 1992.
Dieses wichtige Stück Ortsgeschichte soll erhalten bleiben.